Das wertentscheidende Kriterium bei der Bewertung eines klassischen Fahrzeuges
ist der Pflege- und Erhaltungszustand. Dieser wird unterteilt in einzelne
Zustandsnoten. Jeder dieser 5 Zustandsnoten kann selbstverständlich ein Marktwert
zugeordnet werden. Diese Zustandsnoten wurden bereits im Jahr 1984 von Jochen
Strauch, dem Gründer der Classic Data entwickelt und erstmals 1985 in der
Zeitschrift "Oldtimer-Markt" veröffentlicht.
| Note 1 |
Makelloser Zustand. Keine Mängel an Technik, Optik und Historie (Originalität).
Fahrzeuge der absoluten Spitzenklasse. Unbenutztes Original (Museumsauto) oder mit
Neuteilen komplett restauriertes Spitzenfahrzeug. Wie neu (oder besser).
Sehr selten! |
| Note 2 |
Guter Zustand. Mängelfrei, aber mit leichten (!) Gebrauchsspuren. Original
oder fachgerecht und aufwendig restauriert. Keine fehlenden oder zusätzlich
montierten Teile (Ausnahme: Wenn es die StVZO verlangt'). |
| Note 3 |
Gebrauchter Zustand. Normale Spuren der Jahre. Kleinere Mängel, aber voll
fahrbereit. Keine Durchrostungen. Keine sofortigen Arbeiten notwendig.
Nicht schön, aber gebrauchsfertig. |
| Note 4 |
Verbrauchter Zustand. Nur bedingt fahrbereit. Sofortige Arbeiten notwendig.
Leichtere bis mittlere Durchrostungen. Einige kleinere Teile fehlen oder sind
defekt. Teilrestauriert. Leicht zu reparieren (bzw. restaurieren). |
| Note 5 |
Restaurationsbedürftiger Zustand. Nicht fahrbereit. Schlecht restauriert bzw.
teil- oder komplett zerlegt. Größere Investitionen nötig, aber noch restaurierbar.
Fehlende Teile. |